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Aktueller Stand Von Ingrid Riedel Die Sanierung des romanischen Südportals schreitet voran. Lange Zeit konnte man den Eindruck gewinnen, es tut sich nichts. Aber als Laie glaubt man gar nicht, wie viele Arbeitsschritte und verschiedene Techniken dabei erforderlich sind. Die Säulen, sehr stark verwittert und versalzt, brachen teilweise beim Ausbau auseinander und die Restauratorin bezweifelte, ob sie wieder aufgebaut werden könnten. Monatelang lagen sie in der Werkstatt im Wasserbad zur Entsalzung und wurden vorsichtig Schicht um Schicht wieder aufgearbeitet. In Kürze haben sie nach dem Aushärtungsprozeß einen solchen Zustand erreicht, dass sie wieder eingebaut werden können. Zwischenzeitlich, natürlich auch von der Witterung abhängig, wurden die Steine des Portals einer Entsalzung unterzogen. Gegenwärtig werden steinhistorische Erneuerungen ausgeführt, so dass auch hier nach dem Aushärtungsprozeß nach und nach die Restaurierung Formen annimmt. In den letzten Tegen überzeugten sich Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalschutz Sachsen vom fachlich hervorragenden Arbeiten der Restauratorin Birgit Menzl und lobten insbesondere ihre fachlich fundierte Umsetzung nach denkmalschutztechnischen Gesichtspunkten. Im Juni erhielten wir für die weitere Sanierung der Kirche wieder Fördermittel. Es ging um die Mauerwerksabdichtung, Dachgebälksanierung sowie die Dacheindeckung. Es wurden über die ILE-Förderung (europäische Fördergelder für den ländlichen Raum) Fördermittel in Höhe von 91850,31 Euro bewilligt, von der Katharina und Gerhard-Hoffmann-Stiftung Hamburg ebenfalls noch 17664 Euro. Am 30.Juli 2011 wurde mit der Mauerwerksabdichtung begonnen. Diese Arbeiten, vom Denkmalschutz vorgegeben war die Abdichtung mit Dernoton, einer Ton-Lehm-Mischung, sollten mit viel Eigenleistungen erbracht werden. Vorrangig wurde an den Wochenenden gearbeitet. Bisher wurden 8 Tage gearbeitet,58 Arbeitskräfte (Einsatz einiger Arbeitskräfte mehrmals) nahmen an den Arbeitseinsätzen teil, insgesamt wurden bisher 282 Arbeitsstunden geleistet. Zwei Drittel der Arbeiten sind geschafft und es ist allen Mithelfenden ein großes Lob zu zollen. Sie trotzten im wahrsten Sinne Regen und Hitze und arbeiteten sehr konzentriert, so dass nach jedem Einsatz ein großer Fortschritt zu sehen war. Für den 2. Bauabschnitt, Dachgebälksanierung, haben die Vorbereitungen begonnen. Das Dachgebälk muss systematisch untersucht werden und die einzelnen Arbeiten daran festgelegt werden, d.h. es muss festgelegt werden, welche Balken ganz ausgetauscht werden müssen, welche nur teilweise oder welche durch eine chemische Behandlung haltbarer gemacht werden können. Diese Phase wird sicher 2 bis 3 Monate in Anspruch nehmen. Die Dacheindeckung wird sich dann unmittelbar an die Dachgebälksanierung anschließen. Noch Zukunftsmusik, aber doch in greifbare Nähe gerückt, ist die Sanierung der Fassade der Kirche. Nach Aussagen des Amtes für Denkmalschutz Sachsen wird das eine vorrangig steinhistorische Sanierung der Kirche werden, d.h. die Sandsteinstruktur soll erhalten bleiben. Anbauten aus späteren Jahrhunderten, die schon jetzt mit einem Putz versehen sind, sollen sich abgrenzen und auch wieder verputzt werden. Von der Stiftung Denkmalschutz wurden dafür auch wieder Gelder in Aussicht gestellt. Wieviel, steht noch in den Sternen, aber vielleicht kann man auch hier wieder in Teilschritten arbeiten und sich Seite für Seite vornehmen, je nachdem, wie viele Geld wir akquirieren können.
Deutscher Fußballbund
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Arbeitseinsatz an der Kirche.
Eins der Fenster hinter
Blick aus der Luft
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